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Eine (sehr) kurze Geschichte des Yoga
Dass Yoga aus dem Osten - genauer gesagt aus Indien - stammt, ist vielen Leuten
bekannt. Die meisten haben schon öfters Bilder mit typischen
"Yoga-Stellungen" gesehen.
Yoga wurde erstmals in Schriften erwähnt, die über 4000 Jahre alt sind, den sog.
Veden. Diese Schriften finden übrigens auch heute noch Beachtung als
religiöse Grundlage - besonders im indischen Kulturraum, seltener auch im
Westen.
Das Wort "Yoga" selber stammt aus der uralten Sanskritsprache. Es
bedeutet soviel wie "anjochen" oder "verbinden", im Sinne von
Rückverbindung des Menschen zu seinem (geistigen) Ursprung und zur
Meisterschaft des Lebens (durch entsprechende Übungen).
Zwischen dem fünften und dem zweiten vorchristlichen Jahrhundert ist in
Indien ein bedeutendes Epos, das "Mahabharata" entstanden. In einem
Teil davon, der Bhagavad Gita (etwa: "der Gesang Gottes")
legt die Gottheit Krishna dem Schüler Arjuna die Meisterschaft des Yoga dar.
Vor etwa 2000 Jahren begründete der indische Seher Patanjali einen
achtgliedrigen Übungsweg, der man bis heute als Raja-Yoga
("königlicher Pfad") kennt. Ein Bestandteil davon sind die
teilweise auch im Westen bekannten Körperübungen ("Asanas").
Yoga heute
Über die Jahrtausende bis in die unmittelbare Gegenwart entwickelte sich
der Yoga über ungezählte "Meister" (Yogalehrende) in
diversen Kulturen - und entsprechend Unterschiedliches wurde und wird als Yoga
verstanden und praktiziert.
Yoga präsentiert sich heute im Westen sehr vielfältig. In manchen
Richtungen geht es ausschliesslich um eine Verbesserung oder Erhaltung der
gesundheitlichen und/oder psychischen Lebenssituation. Andere Übungswege
sind ganz aus einer spirituellen Suche und geistigen Schulung motiviert. Und
schliesslich lässt sich auch die Kombination von beidem finden.
Ich denke, Sie sind am besten beraten, wenn Sie sich direkt vor Ort ein Bild
machen, ob und inwieweit das betreffende Yoga-Angebot Ihren Bedürfnissen
entspricht!
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